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Bogen (Waffe)
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Der Bogen (Plural: Bogen oder Bögen), seltener auch verdeutlichend Pfeilbogen genannt, ist eine Abschussvorrichtung fĂŒr Pfeile. Der Bogenbauer wird Bogner genannt. Seit der ausgehenden Altsteinzeit (30.000–10.000 v. Chr.) beweisen archĂ€ologische Funde die Nutzung von Pfeil und Bogen als Jagdwaffe. Seit der spĂ€ten Jungsteinzeit wurden Pfeil und Bogen auch als Kriegswaffe eingesetzt.cite-ref-1[1] Heute dient der Bogen in Europa als SportgerĂ€t beim Bogenschießen, in einigen LĂ€ndern der Bogenjagd und dem Bogenfischen. Als Kinderspielzeug werden Pfeil und Bogen auch als Flitze- oder Flitzbogen bezeichnet.

Contents

‱ Komponenten
‱ Grundformen
‱ Recurvebogen
‱ Langbogen
‱ Reflexbogen
‱ Yumi
‱ Armbrust
‱ Backings
‱ Wirkungsgrad
‱ Antike
‱ Mittelalter
‱ Neuzeit
‱ Bilder
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Aufbau und Funktionsprinzip

Ein Bogen besteht stets aus einem elastischen, stabÀhnlichen Gegenstand, dem eigentlichen Bogen, dessen Enden durch eine Schnur, die Bogensehne, verbunden werden. Traditionelle Bögen wurden aus Holz, Horn und Tiersehnen gefertigt; ein hochwertiger Kompositbogen erforderte einen aufwÀndigen mehrmonatigen Herstellungsprozess. Moderne Bögen bestehen meist aus Holz-, glasfaserverstÀrkten (GFK) oder kohlenstofffaserverstÀrkten (CFK) Kunststoffkomposita.

Komponenten

Der Bogen selbst kann in fĂŒnf Abschnitte gegliedert werden: ein meist starres Mittelteil, das als Griff fĂŒr den BogenschĂŒtzen dient (GriffstĂŒck), zwei daran anschließende flexible Wurfarme und die beiden abschließenden Bogenenden, die Tips oder Nocken, an denen die Bogensehne befestigt wird. Beim EinhĂ€ngen der Bogensehne, dem Spannen des Bogens, mĂŒssen die Wurfarme gekrĂŒmmt werden, dies sorgt fĂŒr die Vorspannung des Bogens. Beim Ausziehen der Bogensehne (Auszug), werden die Wurfarme stĂ€rker gekrĂŒmmt und speichern Energie. Diese sorgt beim Loslassen, dem Lösen der Sehne (des Pfeiles), fĂŒr die Beschleunigung des aufgelegten Pfeils. Das Prinzip ist dem einer Blattfeder mit anfangs degressiver und in weitem Auszug zunehmend progressiver Federkennlinie vergleichbar. Ein Bogen ist ein Leistungswandler: die beim Auszug langsam aufgewandte und in dem Bogen gespeicherte Zugarbeit des SchĂŒtzen wird beim Lösen in kĂŒrzester Zeit in eine schnelle Wurfarmbewegung umgewandelt und auf den Pfeil ĂŒbertragen. Deshalb darf ein ausgezogener Bogen niemals ohne Pfeil gelöst werden (Leerschuss) – es besteht Bruch- und Verletzungsgefahr! Die komplette gespeicherte Energie entlĂ€dt sich mangels Pfeilmasse als trĂ€gem Gegengewicht fast augenblicklich ausschließlich im Bogenmaterial. Einzig noch abfĂŒhrende und bremsende Wirkung haben die trĂ€gen Massen der beschleunigten Sehne und Wurfarme selbst. Der Bogen kann explosionsartig in mehrere Teile zersplittern.

Weil ein Pfeil nicht wie ein Geschoss durch explosive Treibmittel beschleunigt wird, sondern durch die Wurfarme, schießt ein Bogen nicht – ein Bogen „wirft“.

Zuggewicht, AuszugslÀnge und Haltegewicht

Das Zuggewicht ist das Gewicht, das man bei einem fixierten Bogen an die Sehne hĂ€ngen muss, um eine bestimmte AuszugslĂ€nge zu erreichen.cite-ref-2[2] Hersteller geben das Zuggewicht meist fĂŒr die StandardauszugslĂ€nge von 28 Zoll (~ 71 cm) an, bei speziell fĂŒr den Kunden gebauten Bögen (Custombogen) fĂŒr dessen AuszugslĂ€nge. Es wird aus historischen GrĂŒnden ĂŒberwiegend in englischen Pfund angegeben (1 # ≈ 0,454 kg). Eine typische Kennwertangabe auf einem Wurfarm lautet daher beispielsweise: 66″ 46# @ 28″ (gesprochen: „66 Zoll BogenlĂ€nge, 46 lbs (engl. Pfund) Zuggewicht bei 28 Zoll Auszug“).cite-ref-3[3] Die Kennwerte eines Bogens sind ĂŒblicherweise auf der dem SchĂŒtzen zugewandten Seite, dem Bauch des Bogens in NĂ€he des Griffes angegeben, bei handgefertigten Bögen handschriftlich zusammen mit der Signatur des Bogenbauers. Das maximal mögliche Zuggewicht eines Bogens wird maßgeblich durch die Steifheit der Wurfarme im VerhĂ€ltnis zur BogenlĂ€nge vorgegeben. Es kann mehr als 100 Pfund betragen, was einer Kraft von 444 N entspricht.

Die AuszugslĂ€nge ist eine standardisiert gemessene LĂ€nge vom tiefsten Punkt des GriffstĂŒckes bis zum Nockpunkt an der Sehne im Ankerpunkt des SchĂŒtzen bei ausgezogenem Bogen, plus 1 3⁄4 Zoll. Der Additionswert stellt nĂ€herungsweise Vergleichbarkeit mit einer alten Definition her, welche bis Vorderkante Bogen in Höhe der Pfeilauflage misst. Jeder SchĂŒtze hat eine individuelle AuszugslĂ€nge.

Das Haltegewicht bezeichnet die Kraft, die benötigt wird, um den Bogen gezogen zu halten. Die Bezeichnung ist ĂŒblich, wenn auch physikalisch nicht korrekt. Es handelt sich hier nicht um das Gewicht einer Masse, sondern um die Kraft, die dem Zug der Sehne entgegenwirkt.

Die tatsĂ€chlich zum Ziehen des Bogens benötigte Kraft steigt bei Lang- und Recurvebögen mit der AuszugslĂ€nge an, bis beim Vollauszug das Zuggewicht erreicht wird; das Haltegewicht entspricht stets dem Zuggewicht. Bei Compoundbögen ist die tatsĂ€chlich benötigte Zugkraft hingegen konstant, es wird aber im Gegenzug bei Vollauszug nur ein Bruchteil (ĂŒblicherweise 10 bis 20 Prozent) des Zuggewichts benötigt, um den Bogen im Vollauszug zu halten.

Beim Ziehen des Bogens ĂŒber die angegebene AuszugslĂ€nge hinaus steigt das Zuggewicht und somit der Kraftaufwand rapide an, es kommt zum sogenannten Stacking. Die kontrollierte Kraftdosierung und damit die Kontrolle ĂŒber eine konstante Pfeilgeschwindigkeit – und mit dieser wiederum die Treffsicherheit – nehmen ab. Es besteht Bogenbruch- und Verletzungsgefahr. Bei modernen Sportbögen signalisiert ein Klicker dem SchĂŒtzen das Erreichen einer speziellen ZuglĂ€nge und damit das Erreichen seines Ankerpunktes.

Grundformen

Die gĂ€ngigste Form des Bogens ist der Rechtshandbogen. Dies bedeutet, dass der SchĂŒtze den Bogen mit der linken Hand hĂ€lt (Bogenhand links) und die Bogensehne mit der rechten Hand auszieht (Zughand rechts). Man bezeichnet den SchĂŒtzen auch als RechtshandschĂŒtzen. Bei einem Linkshandbogen bzw. LinkshandschĂŒtzen kehren sich die VerhĂ€ltnisse um. Die Wahl des Bogens wird aber keineswegs nur durch die HĂ€ndigkeit des SchĂŒtzen bestimmt, sondern auch durch dessen Augendominanz. Die Sehne mit dem Pfeil wird zu dem dominanten Auge gefĂŒhrt, weil dieses das Zielen ĂŒbernimmt.

Bogentypen und Einsatzbereiche

Es existiert kein einzelnes, allgemeingĂŒltiges Klassifikationssystem fĂŒr Bögen.cite-ref-4[4] Bogentypen können anhand verschiedener Eigenschaften wie dem verwendeten Material, der AuszugslĂ€nge, der Form des Bogens und Ă€hnlichem beschrieben werden.cite-ref-5[5]

Recurvebogen

Dieser Bogentyp besteht aus einem starren Mittelteil und zwei elastischen Wurfarmen. Diese sind im entspannten Zustand von der Seite des SchĂŒtzen weggebogen. Im gespannten, aber nicht ausgezogenen Zustand ist die Biegung der Wurfarme immer noch so stark, dass die Sehne einige Zentimeter an den Wurfarmen anliegt. Meistens sind die Wurfarme abnehmbar (Take Down) und werden bei Bedarf mit Schrauben am Mittelteil befestigt. Es gibt aber auch einteilige Recurvebögen. Der Vorteil der zerlegbaren Bögen besteht neben den kleineren Transportmaßen auch darin, dass ein schweres MittelstĂŒck aus Metall oder Kunststoff zur Stabilisierung des Bogens beim Abschuss beitrĂ€gt.cite-ref-6[6] Durch den Einsatz verschiedener Wurfarme lassen sich Zuggewicht und andere Eigenschaften des Bogens verĂ€ndern. Defekte Wurfarme können ausgewechselt werden.

Im internationalen Bogensport ist der olympische Recurvebogen mit technischen Hilfsmitteln ausgestattet wie Visier, Stabilisatoren und Klicker. DemgegenĂŒber kommt der sogenannte Blankbogen ohne diese Hilfsmittel aus.cite-ref-7[7] Der Recurvebogen ist die im Bogensport am weitesten verbreitete Bogenart und die einzige, die bei den Olympischen Spielen zugelassen ist.cite-ref-8[8]

Primitivbogen

Ein Primitivbogen (traditioneller Bogen; Englisch: selfbow) ist in seiner ursprĂŒnglichen Form aus einem StĂŒck Holz gefertigt, ohne dass ein Schussfenster (Englisch: shelf) und ein Griffbereich ausgeformt werden. Der einfache Bogen besitzt daher keine Pfeilauflage, sondern der Pfeil wird ĂŒber den HandrĂŒcken der Bogenhand aufgelegt.

„Primitivbogen“ als Bogenklasse im heutigen traditionellen Bogensport bedeutet vor allem, dass nur Bogen zugelassen sind, die ausschließlich aus natĂŒrlichen (d. h. vorindustriellen) Materialien bestehen. Daher können Backing und Griffleder vorhanden sein, sofern sie aus Naturmaterialien bestehen.

Auch die Bogensehne muss aus Naturmaterialien (Flachs, Leinen, Sehne, Leder, Haut etc.) gefertigt sein. Sie wird in den Tips eingehÀngt.

In Europa verwendete Hölzer sind z. B. Eibe, Esche, Ahorn und Robinie.

Langbogen

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Hauptartikel

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Langbogen

Zwischen dem Primitivbogen und dem Langbogen bestehen fließende ÜbergĂ€nge. Ein Langbogen kann ein Holzbogen (Selfbow) ohne Schussfenster sein. Moderne Langbogen bestehen meist aus laminierten Holzstreifen oder mit auf- oder eingelegten Kunststoffen. Dabei kommen vor allem Glasfaserlaminate fĂŒr den Belag der Bauch- und RĂŒckenseite zum Einsatz sowie Kohlenstofffasern als Schichtlaminat.

Im traditionellen Bogenbau wird zwischen Langbogen englischer und amerikanischer Bauart unterschieden. Englische Langbögen des Mary-Rose-Typus sind traditionell aus Eibenholz gefertigt und haben einen tiefen D-förmigen Bogenarmquerschnitt ohne Griffband. Die spĂ€teren viktorianischen englischen Langbogen haben ĂŒber die gesamte LĂ€nge einen linsenförmigen Querschnitt und einen runden Griff, meist mit einer Lederwicklung. Man spricht dabei von einem Stabbogen. Amerikanische Langbogen besitzen flache Wurfarme mit meist eher rechteckigem Wurfarmquerschnitt und einem der Hand stĂ€rker angepassten Griff. Letztere werden auch Flachbogen genannt.

Im Wettkampfformat des Deutschen SchĂŒtzenbundes mĂŒssen Langbögen fĂŒr Frauen mindestens 150 cm, fĂŒr MĂ€nner mindestens 160 cm lang sein.

Reflexbogen

Reflex (lat. fĂŒr ‚zurĂŒckgebogen‘)cite-ref-9[9] steht fĂŒr das Hauptmerkmal dieses Bogentyps, die zurĂŒckgebogene Form der Wurfarme, die im entspannten Zustand vom SchĂŒtzen wegweisen.cite-ref-brockhaus-10-0[10] Der Reflexbogen speichert in den Wurfarmen mehr Energie und hat daher einen höheren Wirkungsgrad als der Flach- und Langbogen. Die anliegende Sehne dĂ€mpft außerdem den Handschock nach dem Schuss. WĂ€hrend beim Langbogen die Bogensehne frei schwingt, liegt sie beim Reflexbogen auf den zurĂŒckgebogenen (Reflex) Wurfarmenden auf. Durch die Streckung der Sehne beim Abschuss wird ein Teil der Schwingungen vom Bogen absorbiert. Durch die Kompositbauweise – die bei Reflexbogen die Regel darstellt (siehe Kompositbogen) – kann dieser weiter ausgezogen werden als ein Lang- oder Flachbogen und hat dabei dennoch einen weicheren Auszug. Die starke Vorspannung der Wurfarme erfordert allerdings auch eine wesentlich grĂ¶ĂŸere Belastbarkeit des Materials. Der Begriff Reflexbogen wird vor allem in historischen Betrachtungen in Abgrenzung zu einfacheren Bogenarten verwendet. Der Begriff Recurvebogen ist weitgehend gleichbedeutend und die Bezeichnungen der heute im Bogensport ĂŒblichen Bögen.cite-ref-11[11]

Die Ă€ltesten Nachweise dieses Bogentyps sind Felsmalereien in der spanischen Levante (seit dem 6. Jahrtausend v. Chr.), auf denen Krieger oder JĂ€ger mit Reflexbögen abgebildet sind.cite-ref-steguweit-jungsteinzeit-12-0[12] SpĂ€tere Darstellungen von Reflexbogen stammen aus der mitteldeutschen Bernburger Kultur, z. B. in der Steinkiste von Göhlitzsch. SpĂ€testens mit der westeuropĂ€ischen Megalithkultur kam der Reflexbogen nach Nord- und Mitteleuropa. Etwa um 3000 v. Chr. findet man sie auf MegalithgrĂ€bern der osteuropĂ€ischen Maikop-Kultur (z. B. in Klady) und anschließend im Rahmen der Kura-Araxas-Kultur.

Um ca. 2250 v. Chr. stellte sich der akkadische König Naram-Sin mit einem Reflexbogen als Machtsymbol dar. SpĂ€ter wurden Reflexbögen ĂŒbliche Bestandteile der Darstellung von Königen im Vorderen Orient. Beispiele gibt es unter Babyloniern, Assyrern und Persern. Im Ă€gyptischen Theben wurden Exemplare eines Typs gefunden, die wahrscheinlich assyrischer Herkunft waren und aus der Zeit um 1200 v. Chr. stammen.

Compoundbogen

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Compoundbogen

Der Compoundbogen besitzt an den Bogenenden des Bogens drehbare RĂ€der, die sogenannten Camwheels, kurz Cams genannt. Sie besitzen zwei verschiedene Durchmesser, auf denen Kabel oder Sehne aufgerollt sind. Im ungespannten Zustand ist auf dem grĂ¶ĂŸeren der beiden RĂ€der die Sehne aufgerollt. Beim Spannen des Bogens wird die Sehne vom großen Rad abgerollt und auf dem kleinen Rad wird das am gegenĂŒberliegenden Wurfarm befestigte Kabel aufgerollt. Die Cams sind zusĂ€tzlich exzentrisch aufgehĂ€ngt.

Moderne Compoundbögen wenden wie bei einem Wellrad das Hebelgesetz an. Die sich nach außen wegdrehende Rolle ist wie ein starrer Hebel, der auf die Drehachse wirkt. Durch die exzentrische AufhĂ€ngung der Rollen/Cams verĂ€ndert sich der Angriffswinkel und der Hebelarm, der Bogen arbeitet so immer im effektivsten Bereich. Werden die Rollen/Cams mit der Bogensehne nach außen gezogen, verlĂ€ngert sich der Hebelarm. Diese Mechanismen sind beim Compoundbogen in einer praktischen Anwendung umgesetzt. Dadurch ergibt sich im Gegensatz zu anderen Bogen ein nicht-linearer Kraftverlauf beim Auszug: Mit steigendem Auszug nimmt die Kraft zunĂ€chst stetig zu (wie auch bei anderen Bogen), um dann aber beim Überschreiten des sogenannten Gipfel-Zuggewichtes schlagartig abzunehmen. Der BogenschĂŒtze hĂ€lt dann bei voll ausgezogenem Bogen nur noch einen Bruchteil des Gipfelzuggewichtes auf der Hand. Die Zugreduzierung kann bis zu 80 % betragen, d. h. bei einem Gipfelzuggewicht von 50 Pfund muss der SchĂŒtze nur 10 Pfund im Auszug halten. Dadurch kann der Bogen ruhiger gehalten werden und das Zielen fĂ€llt wesentlich leichter.

Der Compoundbogen ist der modernste aller Bögen und wird in der Regel mit einer mechanischen Lösehilfe (dem „Release“; engl. to release sth. = etwas ausklinken, etwas auslösen) geschossen, um Ablassfehler zu reduzieren. ZusĂ€tzlich werden Wasserwaagen und VergrĂ¶ĂŸerungen im Visier benutzt. Gepaart mit dem geringen Haltegewicht machen diese Hilfen den Compoundbogen insgesamt sehr prĂ€zise. Im Jahr 2012 lag z. B. der Weltrekord in der FITA-Runde (MĂ€nner) im Freien mit 144 Pfeilen bei 1419 Ringen beim Compound. Im Vergleich dazu steht der Weltrekord FITA-Runde (MĂ€nner) im Freien mit 144 Pfeilen bei 1387 Ringen mit dem Recurve.cite-ref-13[13]

Yumi

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Yumi

Der heute noch beim KyĆ«dƍ verwendete japanische Bogen (Yumi) ist ein asymmetrischer Kompositbogen. Der Pfeil wird hier, wie es auch bei asiatischen Reitervölkern ĂŒblich war, zum Schuss auf der rechten Seite des Bogens gefĂŒhrt. In der FrĂŒhgeschichte finden sich jedoch auch Darstellungen symmetrischer Bögen und frĂŒher Formen aus Vollmaterial.

Armbrust

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Armbrust

Bei der Armbrust, historisch auch Kreuzbogen genannt, handelt es sich um einen horizontal auf einer MittelsĂ€ule montierten Bogen,cite-ref-14[14]cite-ref-15[15] dessen Sehne durch eine RĂŒckhaltevorrichtung in gespannter Position gehalten und fĂŒr den Schuss ĂŒber einen Abzugsmechanismus gelöst werden kann.

Bauweisen und Werkstoffe

Bogen in Kompositbauweise

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Kompositbogen

Ein Kompositbogen ist ein spezieller, aus mehreren verschiedenen Materialien bestehender Bogen, der in der ausgehenden Jungsteinzeit in Zentralasien entstand. Älteste archĂ€ologische Funde stammen aus der Region Pribaikalja, nordwestlich des Baikalsees in SĂŒdsibirien. Die dort in einem GrĂ€berfeld gefundenen 16 Bogen sind bauchseitig mit Streifen aus Geweih versteift worden und laufen in spitzen Tips aus.cite-ref-16[16]cite-ref-17[17]

Reflexbogen sind ĂŒblicherweise in Kompositbauweise hergestellt. Von den Steppen aus verbreitete sich die Nutzung von Kompositbögen im bronzezeitlichen mediterranen und chinesischen Kulturkreis. Zur Herstellung von Kompositbögen wurden in einem aufwendigen, bis zu zwei Jahre dauernden Verfahren verschiedene Schichten von Holz und Tierhorn verleimt und mit einem Sehnenbelag versehen. Die Funktion des Holzes beschrĂ€nkte sich dabei z. T. auf das bloße Tragen der tierischen Materialien. Das Ergebnis war eine gegenĂŒber traditionellen Bögen kleinere Waffe mit dennoch hoher Spannkraft, die sich hervorragend fĂŒr Reiter eignete. Tiersehnen haben im Vergleich zu Holz eine ca. vierfache Zugfestigkeit. Horn hĂ€lt eine doppelte Druckbelastung aus wie Holz. Daher lĂ€sst sich beim Bogenbau die benötigte Schichtdicke auf ein Viertel bzw. die HĂ€lfte im Vergleich zu Holz reduzieren. DĂŒnnere Bogenarme sind elastischer als dickere; je weniger Energie aber beim Biegen der Wurfarme verlorengeht, umso mehr kann beim Verschießen des Pfeiles abgegeben werden. Kleinere und kĂŒrzere Wurfarme besitzen zudem weniger Masse, die bewegt werden muss. Außerdem kann man Verbundmaterialien in einem technisch besonders effektiven Design zusammenleimen.

Der Vorteil von Sehnen und Horn besteht in ihrer höheren FĂ€higkeit, Energie zu speichern und auch wieder an den Pfeil abzugeben. Die Effizienz eines solchen gut gebauten Kompositbogens mit entsprechender möglicher Formgebung ist höher als die eines konventionellen Bogens aus Holz, der bei identischem Layout sofort brechen wĂŒrde. Mongolische und tĂŒrkische Reiterbögen hatten ein Zuggewicht von durchschnittlich 75 Pfund und schossen speziell abgestimmte leichte Pfeile 500 bis 800 m weit.

Am bekanntesten wurden dabei die Hunnen und einige hundert Jahre spĂ€ter die Mongolen und TĂŒrken, deren ZĂŒgen nach Westen die Völker Europas anfangs wenig entgegenzusetzen hatten. Ihr militĂ€rischer Vorteil beruhte dabei auf dem massiven Einsatz der leichten Kavallerie, die – mit Kompositbögen bewaffnet – mobile und weit reichende Angriffe auf den Gegner durchfĂŒhren konnte. Kompositbögen wurden jedoch schon seit der Antike auch von sesshaften Völkern ĂŒbernommen, unter anderem von Römern und Parthern. Der Arcus war einer der von den Griechen und spĂ€ter von den Römern genutzter Kompositbogen.

Nachteilig ist die starke AnfĂ€lligkeit solcher klassischer Kompositbögen gegen jegliche Art von Feuchtigkeit – im Extremfall löst sich der durch elastischen und hochfesten Hautleim zusammengehaltene Materialverbund einfach auf, wodurch der Bogen irreparabel zerstört wird. Diese Problematik beeinflusste vermutlich den fĂŒr das Schicksal Europas entscheidenden RĂŒckzug der Hunnen um das Jahr 500.

Ein weiteres Beispiel fĂŒr effektiven Einsatz von Kompositbögen sind die Comanche Nordamerikas, die im 19. Jahrhundert von den feindlichen Armeen der jungen Vereinigten Staaten anerkennend als die „beste leichte Kavallerie der Welt“ bezeichnet wurden.

Relativ fortgeschritten in der Geschichte des Bogenbaus waren die TĂŒrken. Sehr schöne Exemplare sind im Völkerkundemuseum in Wien und im Schloss in Karlsruhe in den Waffensammlungen der Kriegsbeute der letzten TĂŒrkenbelagerung ausgestellt (siehe Karlsruher TĂŒrkenbeute). Besonders zu beachten ist, dass die Bogenenden im ungespannten Zustand nach vorn gebogen sind. Beim Bespannen des Bogens mit der Sehne werden diese meist erwĂ€rmt und in die entgegengesetzte Richtung umgebogen, so dass erst dann die endgĂŒltige Form des Bogens sichtbar wird.

Moderne Faserverbundwerkstoffe prÀgen die heutigen Typen des Recurve- und Compoundbogens.

Backings

Ein Backing (englisch: VerstĂ€rkung des BogenrĂŒckens, gemeint ist die Vorderseite des Bogens, an der Bauchseite befindet sich die Sehne), auch Lamination (Beschichtung) genannt, ist ein in Streifen geschnittener Bambus oder anderer Hölzer, der Zugbelastung gut vertrĂ€gt. Sehnen von Großtieren oder Tier-Rohhaut werden auf die Vorderseite eines Bogens geklebt, um die starke Zugbelastung aufzunehmen. Die wirkungsvollste Form eines Backings ist der Sehnenbelag. Je nach Holzart muss das Backing dicker, beziehungsweise dĂŒnner sein, damit das Holzteil des Bogens keine KompressionsbrĂŒche bekommt. Bei Eibe wird dies eigentlich nicht benötigt, da das Splintholz (Außenbereich) der Eibe hervorragende Zugfestigkeit hat, das Kernholz (Innenbereich) wiederum hohem Druck standhĂ€lt. Das Splintholz kann sich sehr gut dehnen und das Kernholz lĂ€sst sich gut komprimieren.

Bögen aus Stahl

Die AnfĂ€lligkeit der Kompositbögen gegen Feuchtigkeit fĂŒhrte in Indien zur Entwicklung von Bögen aus Stahl. Die indischen Schmiede verfĂŒgten ĂŒber das metallurgische Wissen, um geeignete Legierungen herzustellen. Im Agni Purana, einem indischen religiösen Text aus dem 9. Jahrhundert, werden bereits Bögen aus Metall erwĂ€hnt.

Die Bögen waren nicht so leistungsfÀhig wie herkömmliche Kompositbögen, aber bei feuchtem Klima haltbarer und auch sonst widerstandsfÀhiger. Stahlbögen konnten auch problemlos gelagert werden. Von adeligen Kriegern gebrauchte Stahlbögen wurden reich verziert.

In Europa wurden Stahlbögen nur fĂŒr ArmbrĂŒste hergestellt.

Bogenjagd und -fischen

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Hauptartikel

:

Bogenjagd

und

Bogenfischen

Bogenjagd bezeichnet die AusĂŒbung der Jagd mit Pfeil und Bogen.cite-ref-18[18] Als eine der Ă€ltesten Jagdarten des Menschen wird sie noch heute von Naturvölkern zur Nahrungsbeschaffung betrieben. Die moderne Bogenjagd ist heute in 18 europĂ€ischen LĂ€ndern und weiten Teilen der Welt erlaubt.cite-ref-19[19] Sie dient dabei neben der Nahrungsbeschaffung auch als Mittel zur Kontrolle von Wildtierpopulationen in Schutzgebieten und im urbanen Raum.

Bogenjagd kann in Europa nur von ausgebildeten JĂ€gern mit Jagdschein, die zusĂ€tzlich einen Bogenjagdschein besitzen, ausgefĂŒhrt werden. Bevorzugt werden Jagd-Compoundbögen verwendet, da diese ĂŒber die nötige jagdliche PrĂ€zision und Durchschlagskraft verfĂŒgen, um auch starkes Wild zu jagen. Abgesehen von den Bögen der Naturvölker sind Lang- oder Recurvebögen heute nur noch wenig verbreitet bei der modernen Bogenjagd. Sie sind besonders bei der Jagd auf Flug- und Niederwild im Einsatz. Bei dieser Jagdart ist der intuitive Schuss am besten geeignet, hierfĂŒr sind insbesondere diese Bogenarten ohne Visierung im Vorteil.

Rechtliche Situation in Deutschland

Der Bogen wird manchmal als Waffe bezeichnet. Er fÀllt jedoch nicht unter die Restriktionen des Waffengesetzes sowie der Waffenverordnung und kann als SportgerÀt ohne weitere Erlaubnis genutzt werden.

Die rechtliche Situation wird dabei durch das Waffengesetz (WaffG) geregelt. Entscheidend fĂŒr die Beurteilung sind dabei die Paragraphen § 1 und § 2 WaffG sowie die dazugehörigen Anlagen. GrundsĂ€tzlich ist der Bogen nach § 1 WaffG eine Waffe. Die Anlage 1 zum WaffG (zu Paragraph § 1 Absatz 4 WaffG) definiert in Abschnitt 1, Unterabschnitt 2, Nummer 2 als den Schusswaffen gleichgestellte GegenstĂ€nde mit „
 bei denen bestimmungsgemĂ€ĂŸ feste Körper gezielt verschossen werden, deren Antriebsenergie durch Muskelkraft eingebracht 
“, was soweit auch den Bogen umfassen wĂŒrde. Jedoch folgt dann die EinschrĂ€nkung „
 und durch eine Sperrvorrichtung gespeichert werden kann.“ Somit gilt die Nummer 1.2.2 der Anlage 1 zwar fĂŒr ArmbrĂŒste, aber nicht fĂŒr Bögen. Auch an keiner anderen Stelle der Anlage 1 wird der Bogen erwĂ€hnt oder eine entsprechende Definition fĂŒr ihn verwendet. Eindeutig wird die Situation dann mit der Anlage 2 zum WaffG (zu Paragraph § 2 Absatz 2 bis 4 WaffG). Die Waffenliste der Anlage 2 schließt in Abschnitt 3, Unterabschnitt 2, Nummer 2 Schusswaffen teilweise vom Gesetz aus „
 bei denen feste Körper durch Muskelkraft ohne Möglichkeit der Speicherung der so eingebrachten Antriebsenergie durch eine Sperrvorrichtung angetrieben werden.“ (also auch Bögen). Dabei bezieht sich die teilweise Ausnahme auf Anscheinswaffen nach § 42a WaffG. Damit ist der Bogen keine Waffe, fĂŒr den die Bestimmungen nach dem WaffG gelten.

Aus diesem Grund stellen auch BogenplĂ€tze keine genehmigungspflichtigen SchießstĂ€tten dar, und es ist zu deren Betreiben keine waffenrechtliche Erlaubnis zum Betreiben einer SchießstĂ€tte nach § 27 Abs. 1 WaffG erforderlich. Dennoch können von Bögen Gefahren ausgehen. Insbesondere bei BogenplĂ€tzen im Freien besteht bei nicht ordnungsgemĂ€ĂŸer DurchfĂŒhrung des Schießens die Möglichkeit, dass durch die abgeschossenen Pfeile Personen oder Sachen und somit die öffentliche Sicherheit gefĂ€hrdet werden. Die GewĂ€hrleistung der öffentlichen Sicherheit ist je nach Landesrecht unterschiedlichen Behörden zugewiesen.

Der Deutsche Feldbogen Sportverband und der Deutsche SchĂŒtzenbund haben zur GewĂ€hrleistung der öffentlichen Sicherheit und zur sicheren DurchfĂŒhrung des Bogenschießens die Sicherheitstechnischen und Baulichen Regeln fĂŒr BogenplĂ€tze veröffentlicht. Darin werden AusfĂŒhrungen zur baulichen Gestaltung von Bogenschießbahnen und Feldparcours gemacht, Gefahren-, Sicherheits- und Unbedenklichkeitsbereiche festgelegt sowie Vorgaben zum Verhalten gemacht.cite-ref-20[20] Die Sicherheitstechnischen und Baulichen Regeln stellen Sicherheitsregeln nach Stand der Technik dar. Der Deutsche Bogensport-Verband wendet diese Regeln ebenfalls an. Die BogensportverbĂ€nde empfehlen bei der Einrichtung von BogenplĂ€tzen in jedem Fall die Abstimmung mit den zustĂ€ndigen Behörden.

LeistungsfÀhigkeit, Schussweite

‱ Englischer Langbogen, Zuggewicht 90,72 kg, 57 g schwerer Holzpfeil, Schussweite 427 m (John Huffer, USA, 11. September 1997)

Mit modernen Bögen wurden folgende Weiten erzielt:

‱ Recurve (1987, Don Brown, USA): 1222,0 m
‱ Compound (1992, K. Strother, USA): 1207,4 m
‱ Fußbogen-Schießmethode (Harry Drake, USA, 24. September 1971): 1854,4 m. Bei dieser Schießmethode liegt der SchĂŒtze auf dem Boden. Der Bogen wird mit beiden FĂŒĂŸen nach vorne gedrĂŒckt und die Sehne gleichzeitig mit beiden HĂ€nden angezogen.cite-ref-21[21]cite-ref-22[22]

Physik des Bogenschießens

FĂŒr die resultierende Endgeschwindigkeit eines Pfeiles ist neben der Kennlinie des Zuggewichtsverlaufes (Auszugsarbeit = gespeicherte Energie) der Wirkungsgrad entscheidend, d. h. das Vermögen, mit dem der Bogen die durch die Auszugsarbeit in ihm gespeicherte Verformungsenergie in kinetische Energie des Pfeiles umwandeln kann. Ein Teil der nicht nutzbaren Energie verpufft in der Beschleunigung der Wurfarme und Sehne selbst, ein weiterer in Verformungsarbeit im Bogenmaterial durch Vibrationen von den Stoßwellen der plötzlichen Entladung. Das Gewicht des Pfeiles beeinflusst ebenfalls den Wirkungsgrad eines Bogens: je schwerer der Pfeil, desto höher der Wirkungsgrad, aber desto langsamer der Pfeil. Der Wirkungsgrad kann nur fĂŒr ein bestimmtes Pfeilgewicht ermittelt oder angegeben werden.

Virtuelle Masse

Eine HilfsgrĂ¶ĂŸe und wichtige KenngrĂ¶ĂŸe eines Bogens ist seine sogenannte virtuelle Masse. Sie ist eine konstante Bogeneigenschaft und kennzeichnet die energetische GĂŒte des Bogens. Die virtuelle Masse ist definiert als die Masse M v {\displaystyle M_{v}} , deren kinetische Energie in dem Moment, in dem der Pfeil mit der Geschwindigkeit v {\displaystyle v} die Sehne verlĂ€sst, exakt der Energie E Bogen {\displaystyle E_{\text{Bogen}}} der Sehne und der Wurfarme des Bogens entsprĂ€che, wenn diese Masse sich in diesem Moment ebenfalls mit der Geschwindigkeit v {\displaystyle v} bewegen wĂŒrde. Bezeichnen E {\displaystyle E} die gesamte, exogen festgesetzte Energie in diesem Moment und E Pfeil {\displaystyle E_{\text{Pfeil}}} die kinetische Energie des Pfeils, weiterhin m {\displaystyle m} die Masse des Pfeils, so muss also gelten, dass

E = E Bogen + E Pfeil = 1 2 M v v 2 + 1 2 m v 2 = 1 2 ( M v + m ) v 2 [ J ] {\displaystyle E=E_{\text{Bogen}}+E_{\text{Pfeil}}={\frac {1}{2}}M_{v}v^{2}+{\frac {1}{2}}mv^{2}={\frac {1}{2}}(M_{v}+m)v^{2}\quad \left[{\text{J}}\right]}

Es zeigt sich experimentell, dass die virtuelle Masse eines Bogens konstant, d. h. unabhĂ€ngig von E {\displaystyle E} sowie von m {\displaystyle m} bzw. v {\displaystyle v} ist.cite-ref-23[23] Die virtuelle Masse M v {\displaystyle M_{v}} kann folglich experimentell ĂŒber den Vergleich der experimentell bestimmten Pfeilgeschwindigkeiten v 1 {\displaystyle v_{1}} und v 2 {\displaystyle v_{2}} zweier unterschiedlich schwerer Pfeile der Massen m 1 {\displaystyle m_{1}} und m 2 {\displaystyle m_{2}} ermittelt werden, wenn dem Gesamtsystem in beiden FĂ€llen dieselbe Energie E {\displaystyle E} zugefĂŒhrt wird, denn es gilt dann nach der obigen Formel

M v v 1 2 + m 1 v 1 2 = 2 E = M v v 2 2 + m 2 v 2 2 {\displaystyle M_{v}v_{1}^{2}+m_{1}v_{1}^{2}=2E=M_{v}v_{2}^{2}+m_{2}v_{2}^{2}}

bzw. nach Umformen

M v = m 2 v 2 2 − − m 1 v 1 2 v 1 2 − − v 2 2 [ kg ] {\displaystyle M_{v}={\frac {m_{2}v_{2}^{2}-m_{1}v_{1}^{2}}{v_{1}^{2}-v_{2}^{2}}}\quad \left[{\text{kg}}\right]}

Wirkungsgrad

Mithilfe der virtuellen Masse des Bogens lĂ€sst sich fĂŒr ein gegebenes (neues) Pfeilgewicht m {\displaystyle m} der einheitenlose Wirkungsgrad η η {\displaystyle \eta } des Bogens bestimmen, indem die Masse des Pfeils m {\displaystyle m} zu der Gesamtmasse, d. h. der Summe der Pfeilmasse und der virtuellen Masse des Bogens, ins VerhĂ€ltnis gesetzt wird. Es gilt also definitorisch

η η = η η ( m ) = m m + M v [ 1 ] {\displaystyle \eta =\eta (m)={\frac {m}{m+M_{v}}}\quad \left[{\text{1}}\right]}

Der Wirkungsgrad ist dabei von der Pfeilmasse abhĂ€ngig. Je geringer die virtuelle Masse ist, desto höher ist der allgemeine Wirkungsgrad (fĂŒr gegebenes m {\displaystyle m} ), und desto unempfindlicher reagiert der Bogen auf Gewichtsschwankungen zwischen unterschiedlichen Pfeilen. Ist die virtuelle Masse Null, so ist der Wirkungsgrad unabhĂ€ngig vom Pfeilgewicht immer 1 (100 %). Umgekehrt gilt, dass der Wirkungsgrad mit dem Pfeilgewicht m {\displaystyle m} zunimmt; fĂŒr einen theoretischen masselosen Pfeil gilt stets η η = η η ( 0 ) = 0 {\displaystyle \eta =\eta (0)=0} , fĂŒr einen unendlich schweren Pfeil hingegen η η = lim m → → ∞ ∞ η η ( m ) = 1 {\displaystyle \eta =\lim _{m\to \infty }\eta (m)=1} .

Leerschussgeschwindigkeit und theoretische Pfeilgeschwindigkeit

Bei bekannter virtueller Masse lĂ€sst sich ĂŒber eine bekannte Geschwindigkeit v {\displaystyle v} eines Pfeiles der Masse m {\displaystyle m} die theoretische Abschussgeschwindigkeit v 0 {\displaystyle v_{0}} ohne Pfeil, dem Leerschuss mit Pfeilmasse Null und mithilfe dieser in einem nĂ€chsten Schritt die prognostizierte Pfeilgeschwindigkeit v {\displaystyle v} fĂŒr ein beliebiges neues Pfeilgewicht errechnen. Wird in der obigen Formel fĂŒr M v {\displaystyle M_{v}} z. B. v 1 = v 0 {\displaystyle v_{1}=v_{0}} , m 1 = 0 {\displaystyle m_{1}=0} , v 2 = v {\displaystyle v_{2}=v} und m 2 = m {\displaystyle m_{2}=m} gesetzt, so ergibt sich nach Auflösen nach v 0 {\displaystyle v_{0}}

v 0 = v ⋅ ⋅ 1 + m M v [ m s ] {\displaystyle v_{0}=v\cdot {\sqrt {1+{\frac {m}{M_{v}}}}}\quad \left[{\frac {\text{m}}{\text{s}}}\right]}

Die Leerschussgeschwindigkeit hĂ€ngt, wie die virtuelle Masse M v {\displaystyle M_{v}} des Bogens, nur vom Bogen selbst ab. Wird stattdessen nach v {\displaystyle v} aufgelöst, so erhĂ€lt man die Formel fĂŒr die theoretische Pfeilgeschwindigkeit

v = v 0 ⋅ ⋅ ( 1 + m M v ) − − 1 [ m s ] {\displaystyle v=v_{0}\cdot {\sqrt {\left(1+{\frac {m}{M_{v}}}\right)^{-1}}}\quad \left[{\frac {\text{m}}{\text{s}}}\right]}

Diese Formeln mĂŒssen fĂŒr beliebige Pfeilmassen gelten; ist also mithilfe eines Pfeils die Leerschussgeschwindigkeit bestimmt worden, so kann mit dieser – bei bekannter virtueller Masse M v {\displaystyle M_{v}} – die theoretische Abschussgeschwindigkeit fĂŒr jeden anderen Pfeil bestimmt werden.

Es ist zu erkennen, dass bei niedriger virtueller Masse, also hoher energetischer GĂŒte des Bogens, die Leerschussgeschwindigkeit zunimmt. Im Falle des theoretisch perfekten Bogens mit virtueller Masse Null steigt die Abschussgeschwindigkeit beim Leerschuss ins Unendliche. Das bedeutet in diesem Fall, dass die gesamte beim Ausziehen gespeicherte Verformungsenergie schlagartig beim Leer-Lösen alleine vom Bogen aufgenommen werden muss. LeerschĂŒsse sind deshalb generell auch bei nicht perfekten Bögen gefĂ€hrlich: sie können den Bogen zerstören und den BogenschĂŒtzen bzw. anwesende Personen verletzen. Der inverse Zusammenhang von virtueller Masse und Leerschussgeschwindigkeit zeigt zudem, dass gerade qualitativ hochwertige Bögen, die sich u. a. durch hohe Wirkungsgrade auszeichnen, durch LeerschĂŒsse besonders gefĂ€hrdet sind – kompensatorisch wirkt nur noch die qualitativ ebenfalls höherwertige Verarbeitung solcher Bögen.

ZugspannungsverhÀltnis der Wurfarme (Tiller)

Im Gegensatz zur Armbrust sind viele Bögen nicht symmetrisch gebaut. Ein Wurfarm ‑ meist der untere ‑ ist biegehĂ€rter als der andere. Eine Kennzahl und ein Maß fĂŒr den Unterschied der Wurfarme ist der Tiller, der als das VerhĂ€ltnis der Zugspannungen des unteren und oberen Zugarms definiert ist.

Die Notwendigkeit des Tillers resultiert aus den asymmetrischen Kraftpunkten von Druckpunkt des Griffes (Bogenhand) und Zugpunkt auf der Sehne (Zughand). Sie liegen je nach Bogentyp und gewÀhltem Fingergriff der Zughand nicht in der Mitte des Bogens, sondern mehr bzw. weniger tief, so dass der untere Wurfarm beim Auszug stÀrker belastet wird und folglich ausgleichend steifer sein muss. Der korrekte Tiller hÀngt vom verwendeten Griff ab: der Untergriff an der Sehne benötigt einen anderen Tiller als der mediterrane Ablass, die Benutzung eines Release wiederum einen anderen. Das korrekte Tillern eines Bogens gehört zur höchsten handwerklichen Kunstfertigkeit eines Bogenbauers, und ein schlecht getillerter Bogen verliert Wirkungsgrad, wirft unruhig oder kann beim Ausziehen oder Lösen schlimmstenfalls brechen.

Geschichte des Bogens

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Hauptartikel

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Geschichte des Bogens

FrĂŒheste Funde

Die Ă€ltesten Steinspitzen, deren Interpretation als Pfeilspitzen aber umstritten ist, stammen aus dem Abri Sibudu (Provinz KwaZulu-Natal, SĂŒdafrika) und sind etwa 64.000 Jahre alt.cite-ref-lombardphillipson2015-24-0[24] FrĂŒheste Nachweise außerhalb von Afrika (Sri Lanka) ~48ka.cite-ref-25[25]cite-ref-26[26] In Europa gibt es seit dem SolutrĂ©en (etwa 22.000 bis 18.000 v. Chr.) gestielte Spitzen aus Feuerstein, die wahrscheinlich Pfeilspitzen waren.cite-ref-27[27]cite-ref-28[28] Sie können als Ă€ltester indirekter Beweis fĂŒr die Existenz des Bogens gewertet werden.

Das Ă€lteste als Bogen interpretierte archĂ€ologische FundstĂŒck stammt aus einer Kiesgrube in Mannheim-Vogelstang aus der Zeit des MagdalĂ©nienscite-ref-rosendahl-29-0[29]. Das Holz wurde mit der Radiokohlenstoffmethode auf ein Alter von 14.680 ± 70 BP datiert (entspricht kalibriert 16.055 ± 372 v. Chr.).cite-ref-30[30] Der komplette Bogen hatte eine LĂ€nge von etwa 110 cm. Anhand von Rekonstruktionen wird die Leistung auf etwa 25–30 englische Pfund Zuggewicht geschĂ€tzt (11 bis 13 kg), was Reichweiten von bis zu 80 m ermöglicht.cite-ref-rosendahl-29-1[29]

DarĂŒber hinaus gibt es aus dem spĂ€ten MagdalĂ©nien eine mögliche Bogendarstellung auf einer gravierten Kalksteinplatte aus der Grotte des Fadets, DĂ©partement Vienne (Frankreich).cite-ref-31[31]cite-ref-32[32] Die Ritzung ist jedoch nicht so eindeutig, dass die Interpretation als gesichert gelten könnte.

Der im Mesolithikum bezeugte Flachbogen mit D-förmigem Querschnitt (auch „Propeller-Typ“ genannt) war bis in die Bronzezeit gelĂ€ufig.cite-ref-33[33]cite-ref-steguweit-bogenfallen-34-0[34] Bögen vom Typ HolmegĂ„rd sind unter anderem aus den Ertebölle-Siedlungen von MaglemosegĂ„rd, Ringkloster und Tybrind Vig in DĂ€nemark belegtcite-ref-35[35]. Sie sind meist aus Ulmenholz gefertigt.cite-ref-36[36] Abbildungen von Recurvebogen (bei sehr wahrscheinlicher Kompositbauweise) gibt es seit dem FrĂŒhneolithikum auf Felsbildern in Spanien.cite-ref-37[37]cite-ref-steguweit-jungsteinzeit-12-1[12]

Antike

Der Kurzbogen entwickelte sich wahrscheinlich mit und in den Steppenreiterkulturen und im Vorderen Orient. Auf antiken Darstellungen sowie in den Kurganen finden sich erste Belege. Wegen der im Vergleich zum Langbogen ungĂŒnstigeren mechanischen VerhĂ€ltnisse haben sie zurĂŒckgebogene Bogenenden (Recurves) und Sehnen-/HornverstĂ€rkungen (Kompositbogen). Hierauf zurĂŒckgehende Formen wurden von Griechen und Römern ĂŒbernommen.

Bogenfunde der Bronzezeit, Eisenzeit und der römischen Kaiserzeit sind in Mitteleuropa, wo weiterhin Langbögen bezeugt sind, Ă€ußerst selten.cite-ref-eckhardt-38-0[38]cite-ref-comstock-39-0[39]

Mittelalter

Aus der Völkerwanderungszeit sind insbesondere die Bogen der Merowinger und Alamannen ĂŒberliefert und im Stuttgarter Psalter (um 830) werden Kampfszenen mit Pfeil und Bogen zwischen Awaren und Franken gezeigt.cite-ref-riesch-40-0[40]

Der klassische Langbogen entwickelte sich im europĂ€ischen Hoch- bzw. SpĂ€tmittelalter zum englischen Langbogen (engl. Longbowcite-ref-41[41]) mit sehr hohen Zuggewichten weiter, mit dem mĂŒhelos eine damals gebrĂ€uchliche KettenrĂŒstung und unter gĂŒnstigen Bedingungen sogar die als Reaktion entwickelten Plattenpanzer durchschlagen werden konnten. Im SpĂ€tmittelalter begann die VerdrĂ€ngung des Bogens durch andere Fernwaffen wie Armbrust und vor allem Feuerwaffen.

Neuzeit

In der frĂŒhen Neuzeit (ca. 1500 bis 1790) wurden die Langbögen abgelöst. Im englischen BĂŒrgerkrieg in der Mitte des 17. Jahrhunderts wurden noch Langbögen verwendet, kurze Zeit spĂ€ter wurde der Langbogen in England aber endgĂŒltig verdrĂ€ngt. Musketen erlangten eine immer höhere Feuerkraft und Reichweite und konnten Panzerungen leichter durchschlagen. Zudem war die Ausbildung eines LangbogenschĂŒtzen weit aufwĂ€ndiger und lĂ€nger als die eines MusketenschĂŒtzen.

Der Bogen als Waffe spielte in der Neuzeit vorwiegend bei den indigenen Völkern Afrikas, Amerikas und Australiens eine Rolle. Auf den Schlachtfeldern Europas war er schließlich kein gewohnter Anblick mehr.

Seit dem 19. Jahrhundert erleben Bogensport und Bogenjagd wieder einen Aufschwung.

In Kunst und Literatur sowie Sagen hatte der Bogen schon seit der Antike und dem Mittelalter Eingang gefunden.

Bilder

Literatur

‱ JĂŒrgen Junkmanns: Pfeil und Bogen – Von der Altsteinzeit bis zum Mittelalter. Verlag Angelika Hörnig, Ludwigshafen 2013, ISBN 978-3-938921-27-2.
‱ Peter O. Stecher: Legends in Archery: Adventurers with Bow and Arrow. Schiffer Pub Co, 2010, ISBN 978-0-7643-3575-4. (englisch)
‱ Manfred Korfmann: Schleuder und Bogen in SĂŒdwestasien: von den frĂŒhesten Belegen bis zum Beginn der historischen Stadtstaaten. Antiquitas: Reihe 3, Abhandlungen zur Vor- und FrĂŒhgeschichte, zur klassischen und provinzial-römischen ArchĂ€ologie und zur Geschichte des Altertums, Bd. 13. Habelt, Frankfurt 1972, ISBN 3-7749-1227-0.
‱ Ulrich Stodiek, Harm Paulsen: „Mit dem Pfeil, dem Bogen 
“ Techniken der steinzeitlichen Jagd. Isensee, Oldenburg 1996, ISBN 3-89598-388-8.
‱ Thomas Marcotty: Bogen und Pfeile (Edition Arcofact). Verlag Angelika Hörnig, Ludwigshafen 2002, ISBN 3-9805877-8-9.
‱ Roger Ascham, Hendrik Wiethase (Hrsg.): Toxophilus – Die Schule des Bogenschießens. Wiethase, Untergriesbach 2005, ISBN 3-937632-12-3 (England, 1545).
‱ Úāráč…gadhara, Hendrik Wiethase (Hrsg.): Dhanurveda – Das Wissen vom Bogen. Wiethase, Untergriesbach 2005, ISBN 3-937632-14-X (Indien, 16. Jahrhundert).
‱ Richard Kinseher: Der Bogen in Kultur, Musik und Medizin, als Werkzeug und Waffe. Kinseher, Kelheim 2005, ISBN 3-8311-4109-6.
‱ Holger Riesch: „Quod nullus in hostem habeat baculum sed arcum“. Pfeil und Bogen als Beispiel fĂŒr technologische Innovationen der Karolingerzeit. In: Technikgeschichte, Bd. 61 (1994), H. 3, S. 209–226.

Bogenbau

‱ Flemming Alrune u. a.: Das Bogenbauer-Buch. EuropĂ€ischer Bogenbau von der Steinzeit bis heute. 7. Auflage. Verlag Angelika Hörnig, Ludwigshafen 2012, ISBN 978-3-9805877-7-8.
‱ Steve Allely: Die Bibel des Traditionellen Bogenbaus. Bd. 1. Verlag Angelika Hörnig, Ludwigshafen 2003, ISBN 3-9808743-2-X.
‱ G. Fred Asbell: Die Bibel des Traditionellen Bogenbaus. Bd. 2. Verlag Angelika Hörnig, Ludwigshafen 2004, ISBN 3-9808743-5-4 (enthĂ€lt Kapitel ĂŒber Kompositbogen)
‱ Tim Baker: Die Bibel des Traditionellen Bogenbaus. Bd. 3. Verlag Angelika Hörnig, Ludwigshafen 2005, ISBN 3-9808743-9-7.
‱ Steve Allely u. a.: Die Bibel des traditionellen Bogenbaus. Bd. 4. 2. Auflage. Verlag Angelika Hörnig, Ludwigshafen 2008, ISBN 978-3-938921-07-4.

Weblinks

Commons

: Bogen (Waffe)

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Commons

: Bögen in der Heraldik

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Wikibooks: Bogenbau

– Lern- und Lehrmaterialien

Wiktionary: Bogen

– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

‱ Effizienz von Bögen (PDF; 440 kB)
‱ Hubert Sudhues, „Wundballistik bei Pfeilverletzungen“ Dissertation – mit umfangreicher Darstellung der Grundlagen des Bogenschießens (PDF; 2,75 MB)

Einzelnachweise

cite-note-22. ↑ Roy Mathews, John Holden: Lehrbuch Bogenschießen. BLV Verlagsgesellschaft, 1985, ISBN 3-405-13293-2, S. 100.
cite-note-33. ↑ Katja Heim, K.M. Wendlandt: Pfeil und Bogen. Heinrich Hugendubel Verlag, MĂŒnchen 2000, ISBN 3-88034-294-6, S. 52–53.
cite-note-44. ↑ W. F. Paterson: Encyclopaedia of archery. St. Martin's Press, New York 1984, ISBN 0-312-24585-8, S. 37.
cite-note-55. ↑ Ernest Gerald Heath: Archery: the modern approach. 2. Auflage. Faber and Faber, London 1978, ISBN 978-0-571-04957-8, S. 14–16.
cite-note-66. ↑ Dwight R. Schuh: Bowhunting Equipment & Skills, Verlag Creative Publishing Int'l, 1997, ISBN 1-61060-306-0, S. 28.
cite-note-77. ↑ Deutscher SchĂŒtzenbund: Blankbogen. Abgerufen am 14. Februar 2025.
cite-note-88. ↑ Deutscher SchĂŒtzenbund: Recurvebogen. Abgerufen am 13. Februar 2025.
cite-note-99. ↑ Aussprache: recurve
cite-note-brockhaus-1010. ↑ Der Brockhaus multimedial 2010, Artikel Bogen: „Der zusammengesetzte Bogen ist in der Regel so konstruiert, dass sich die Bogenenden (auch als ‚Bogenarme‘ bezeichnet) im entspannten Zustand zum Ziel hin krĂŒmmen (Reflexbogen).“
cite-note-1111. ↑ Volker Alles (Hrsg.): Reflexbogen. Geschichte und Herstellung. Angelika Hörnig, Ludwigshafen 2009, S. 10–25.
cite-note-steguweit-jungsteinzeit-1212. ↑ Leif Steguweit Belege fĂŒr Recurve-Bogen in der europĂ€ischen Jungsteinzeit. In: Volker Alles (Hrsg.): Reflexbogen. Geschichte und Herstellung. Angelika Hörnig, Ludwigshafen 2009, S. 10–25.
cite-note-1313. ↑ World Archery
cite-note-1414. ↑ Charles E. Grayson, Daniel S. Glover: Bogen, Pfeile, Köcher aus sechs Kontinenten: die Charles-E.-Grayson-Sammlung. Hörnig, Ludwigshafen 2010, ISBN 978-3-938921-17-3, S. 193 f.
cite-note-1515. ↑ Angelika O’Sullivan: Waffenbezeichnungen in althochdeutschen Glossen: Sprach- und kulturhistorische Analysen und Wörterbuch (= Lingua Historica Germanica. Band 5). Walter de Gruyter, Berlin 2013, ISBN 978-3-05-006434-5, S. 41.
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cite-note-1919. ↑ Nations. Abgerufen am 1. Februar 2020.
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cite-note-2626. ↑ Michelle C. Langley, Noel Amano, Oshan Wedage, Siran Deraniyagala, M. M. Pathmalal, Nimal Perera, Nicole Boivin, Michael D. Petraglia, Patrick Roberts: Bows and arrows and complex symbolic displays 48,000 years ago in the South Asian tropics. In: Science Advances. 6. Jahrgang, Nr. 24, 1. Juni 2020, S. eaba3831, doi:10.1126/sciadv.aba3831, PMID 32582854, PMC 7292635 (freier Volltext), bibcode:2020SciA....6A3831L.
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cite-note-3636. ↑ Eva-Maria Mertens, Linde, Ulme, Hasel. Zur Verwendung von Pflanzen fĂŒr Jagd- und FischfanggerĂ€te im Mesolithikum DĂ€nemarks und Schleswig-Holsteins. PrĂ€historische Zeitschrift 75/1, 2000, Tab. 1.
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cite-note-comstock-3939. ↑ Paul Comstock: Bogen der europĂ€ischen Vorgeschichte. In: Die Bibel des Traditionellen Bogenbaus. Bd. 2. Angelika Hörnig, Ludwigshafen 2004, ISBN 3-9808743-5-4, S. 110–111.
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